9. September 2019 Geschrieben von: Sandra Christiansen
Ein Festival der Heimatküche und Braukunstwerke zur Eröffnung
Nach 100 Jahren öffnen sich die Türen der Villa Raab und Alsfeld bekommt seine Villa zurück.

07. September 2019, Alsfeld. Es wurde viel geschrieben und berichtet in den letzten Jahren, über den Verfall der Villa, den Kauf der Villa, die Sanierung der Villa, das neue Konzept in der Villa, den Denkmalschutz in der Villa, die Investoren der Villa, die Betreiber der Villa und nun ist der Tag gekommen: DIE ERÖFFNUNG der Villa.  In der Region gab es sicher kaum einen, der nicht wusste, welche Villa gemeint ist: natürlich die Villa Raab in Alsfeld und dem neu entstandenen hôtel villa raab.

Nach fünf  intensiven Baujahren war es nun endlich so weit und die Türen der Villa Raab öffnten sich. Ein wirklich historischer Moment, den über 3000 Besucher feierten.  Die Villa Raab war stets in Privatbesitz und noch nie öffentlich zugänglich bis zu diesem Tag. Mit einem großen Festival der Heimatküche und Braukunstwerke wurde die Villa Raab am zweiten Eröffnungstag nach über 100 Jahren allen zukünftigen Gästen übergeben. Alsfeld hat seine Villa zurück! Eine neue Wohnstub, in der jeder willkommen ist und wo es künftig viel zu erleben gibt.

Alsfelds neue Wohnstub – „tante mathilde | heimatküche und braukunstwerke“

Die Betreiber vom hôtel villa raab sind die kreativen Köpfe vom hôtel schloss romrod und so überraschte es wohl auch nicht, dass nun „tante mathilde“ in der Villa kocht und werkelt. Die herausragende Küche der „mathilde“ auf Schloss Romrod ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt und geschätzt. Im Schloss wird „mathilde“ auch weiter unter Küchenchef Heiko Mirschel an ausgewählten Tagen die Gaumen der Schlossgäste mit Gourmet-Menüs verwöhnen. In der Villa Raab ist die heimatliche „mathilde“ eingezogen. Sinnbildlich wie daheim zieht sie ihre Schürze an und wird zur „tante mathilde“, die sich mit Leidenschaft der Heimatküche widmet, so als ob sie Familie und Freunde zu Besuch bekommt. Küchenchef Heiko Mirschel, vom Schloss Romrod,  hat auch in der Villa Raab die Kochlöffel in der Hand. Mit seinem Team hat er Rezepte der Region aus den letzten 100 Jahren gesichtet und gekocht.
In der „tante mathilde | heimatküche und braukunstwerke“ geht es um Tradition und meisterliches Handwerk. Fein geselchtes Kassler, Rote Bete Burger oder Vogelsberger Reibekuchen mit Grün Soß sowie Heimathäppchen stehen auf der Karte. Einfach, lecker, regional in außergewöhnlichem Ambiente der drei Salons der „tante mathilde“ und das konnten die Besucher auf dem gesamten Festivalgelände schon einmal probieren. Doch die Handwerkskunst begrenzt sich nicht auf alte Kochtraditionen und Rezepte, sondern bezieht auch die meisterlichen Zutaten mit ein, die von regionalen Partnern geliefert werden – Fleisch, Käse, Backwaren und vieles mehr aus der Region für die Region.

Braukunstwerke aus dem Atelier der Braukünste

Doch der Mensch lebt nicht von Brot allein und der Name „tante mathilde | heimatküche und braukunstwerke“ sagt es schon sehr deutlich. Neben traditioneller und kreativer Heimatküche gibt es ein breites Angebot regionaler Bierspezialitäten direkt vom Fass und aus der Flasche. Aus fünf Zapfhände fließt das „flüssige Gold“ für die durstigen Kehlen, das Braukünstler Nico Döring vom Atelier der Braukünste für die „tante mathilde“ gebraut hat. Horndreher (Kellerbier), Supherb (Pale Ale), Truman Syndorm (India Pale Ale) und Samt & Seide (Porter) sind an den Hähnen: Aber hoppla – das sind nur vier!
Ja, denn am fünften Hahn gibt es eine exklusive Premiere: Lupomme – ein Apfel-Hopfen-Secco, den Tobi Kämmerer im hr Fernsehen erstmalig verkosten durfte und der ein echtes Eröffnungshighlight wurde. Ergänzt wird die Vielfalt der Biergenüsse durch ausgewählte Bierkunstwerke leidenschaftlicher Bierkünstler der ganzen Republik. Auf unzähligen Bierfestivals hat sich Nico Döring durchprobiert und nur die „BESTEN“ haben es in die Villa Raab geschafft. Zum Beispiel Don Limone, ein Citra Lager der Munich Brew Mafia sowie Oldskool Ale, ein Altbier von Superfreunde aus Hamburg. Fränk, ein Maracuja Sour von Flügge aus Frankfurt oder Elektroweizen von Bräugier aus Berlin um nur ein paar der proBierwürdigen Biere zu erwähnen.

Erlebnis verpasst? Dann schaut in die Bildergalerie oder reserviert einfach einen Tisch in der „tante mathilde | heimatküche und braukunstwerke“.